PRESSEMITTEILUNG

Phocuswright-Studie zeigt: Unabhängige Hotels sind angesichts steigender Kosten von Buchungen über Drittanbieter besorgt, sehen Metasuche jedoch als Lösung

Düsseldorf, 15. Januar 2019 – trivago, eine der weltweit führenden Hotel-Metasuchen, führte in Zusammenarbeit mit Phocuswright, einem anerkannten, auf Reisen spezialisierten Marktforschungsinstitut, eine Studie zur Lage unabhängiger Unterkünfte im derzeitigen Online-Markt durch. Das Ergebnis: Einerseits erhöht die Metasuche zunehmend die Sichtbarkeit und steigert die Direktbuchungszahlen unabhängiger Unterkünfte. Anderseits sind kritische Themen wie die Abhängigkeit von Drittanbietern und die Hindernisse für die Nutzung von Technologie auch weiterhin aktuell. Die zentralen Erkenntnisse der Studie sind nun in einem kostenlosen Whitepaper erhältlich.

Wie Phocuswright in Independent Lodging Properties and the Online Marketplace 2019 bekanntgibt, gelang es unabhängigen Unterkünften dank Fortschritten in der Branche – u. a. Wachstum von Metasuchen und Verlagerung hin zu digitalem Marketing – im Online-Segment aufzuholen und eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Knapp zwei Drittel der unabhängigen Unterkünfte erhalten nun Direktbuchungen über Metasuchen, und knapp 90 % geben an, deren Nutzung in Zukunft entweder beibehalten oder verstärken zu wollen, um ihre Sichtbarkeit und Buchungszahlen zu steigern. In den meisten Märkten spielen im Online-Segment jedoch Online-Reisebüros immer noch eine zentrale Rolle. Hochrechnungen zufolge belief sich dessen Umsatzanteil 2018 in den USA auf 39 %, in Europa auf 45 %. Die Studie ergab, dass Hoteliers den heutigen komplexen Online-Bereich nur eingeschränkt verstehen. Zudem verwenden sie Technologie, mit der ausgewogenere Rahmenbedingungen geschaffen werden können, laut Studie nicht in vollem Umfang.

Johannes Thomas, Managing Director und Chief Revenue Officer bei trivago N.V.: „In den vergangenen Jahren gab es grundlegende Veränderungen in der Marketing- und Technologielandschaft des Hotel- und Gastgewerbes. Wir freuen uns, dass Metasuche als Direktmarketingkanal für Hotels immer attraktiver wird und Hoteliers dadurch ihr Marketing und Vertriebsportfolio diversifizieren können.“

Weiter sagt er: „Wie wir gesehen haben, passen sich unabhängige Hotels zunächst oft nur langsam an die zunehmende Digitalisierung der Branche an, weshalb sie folglich nur schwer mithalten können. Diese Studie gibt nun neue Aufschlüsse zu dem Thema. Sie liefert Einblicke in die Herausforderungen und Hindernisse hinsichtlich der Nutzung von Technologie, die dem Erfolg von Hoteliers im Online-Segment im Wege stehen. Wenn wir die Hürden verstehen, denen Hoteliers begegnen, können wir besser Hilfestellung leisten und ihnen wirkungsvollere Marketingtools an die Hand geben. Wir möchten, dass Hotels sich in der digitalen Welt wohlfühlen, weniger von Drittanbietern abhängig sind und Gäste in Zukunft effizient erreichen.“

Das englischsprachige Whitepaper, Independent Lodging Properties and the Online Marketplace 2019, ist unter folgendem Link verfügbar: //www.phocuswright.com/Free-Travel-Research/Independent-Lodging-Properties-and-the-Online-Marketplace

Weitere Ergebnisse der Studie werden trivago und Phocuswright in einem kostenlosen Webinar am 24. Januar um 17:00 Uhr (MEZ) präsentieren. Dieses findet auf Englisch statt. Die Registrierung für das Webinar erfolgt hier: //event.webcasts.com/starthere.jsp?ei=1224553&tp_key=22c3c8b32c

Weitere Erkenntnisse der Studie

Die Mehrheit der unabhängigen Unterkünfte, die an der Umfrage teilgenommen haben, gaben an, die meisten Buchungen stammten aus Online-Kanälen: 79 % (USA) bzw. 69 % (Europa), ein Anstieg gegenüber den Zahlen aus dem Jahr 2015, die bei 59 % bzw. 63 % lagen. Metasuche gewinnt als digitaler Kanal zur Steigerung von Direktbuchungen für unabhängige Hotels immer mehr an Bedeutung. Auf ihn ist ein signifikanter Anteil (13 % in den USA bzw. 12 % in Europa) ihres gesamten Online-Zimmerumsatzes zurückzuführen. 60 % der befragten Hoteliers nannten Metasuche als einen sehr wirksamen oder den wirksamsten Marketingkanal, und 42 % gaben an, Metasuche in Zukunft mehr für den Vertrieb nutzen zu wollen.

Trotz besserer Online-Performance in der Branche ist die Abhängigkeit von der Distribution über Drittanbieter noch immer hoch, vor allem im britischen Markt, wo der Vertrieb über Online-Reisebüros mehr als 50 % der Online-Zimmerumsätze unabhängiger Unterkünfte ausmacht. Die Studie zeigt, dass steigende Kosten von Buchungen über Drittanbieter den Hoteliers beim Thema Marketing und Vertrieb insgesamt die meisten Sorgen bereiten. Zudem wurde festgestellt, dass eine bessere Nutzung von Technologie zur Steigerung von Direktbuchungen dazu beitragen kann, diese Gefahr zu mindern. Doch da 46 % der Befragten die Systeme als zu teuer empfinden, 40 % einen Mangel an Zeit zum Vergleich von Tools nennen und 35 % zugeben, über verfügbare Optionen nicht ausreichend Bescheid zu wissen, bleibt das Thema Ausbau der Technologienutzung weiterhin eine große Herausforderung.

Zur Studie

Die Studie, deren Sponsor trivago ist, knüpft an den Bericht von Phocuswright aus dem Jahr 2015 an, der mit neuen Daten aus dem Jahr 2018 aktualisiert und erweitert wurde. Mit einer Massen-E-Mail-Umfrage unter Führungskräften von Unterkünften wurden Daten zu derzeitigem Verhalten und Zukunftsplänen in Sachen Marketing, Vertrieb und Technologieproblemen erfasst. Die in mehreren Sprachen verfügbare Online-Umfrage richtete sich an Inhaber und Leiter unabhängiger Unterkünfte in sechs Märkten: in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und in den USA. Mehr als 1.000 Befragte nahmen an der Umfrage teil.

Über trivago

trivago verfügt über 55 lokalisierte Webseiten in 33 Sprachen und zählt zu den weltweit führenden Hotel-Metasuchen. Das Unternehmen möchte Reisenden eine völlig neue Art der Hotelsuche und Hotel-Advertisern eine neue Art des Kontakts mit diesen Reisenden online bieten. Mehr als 500.000 Hoteliers weltweit (Stand: Dezember 2018) verwenden bereits trivagos Hoteltechnologie, um online wettbewerbsfähiger zu sein und mehr Buchungen zu generieren.

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