5 wichtige Trends bei Familienreisen und Informationen für familienfreundliche Hotels

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Der Markt für Familienreisen verzeichnet gerade einen Entwicklungsschub und soll laut dem GlobalData-Bericht „Key Trends in Family Travel“ bis 2022 um 25 % wachsen. In einem anderen Bericht zu Reisetrends im Sommer kommt ThinkwithGoogle zu dem Schluss: „Suchanfragen zu Familienurlauben konnten im Jahresvergleich das stärkste Wachstum verzeichnen.“ Ist Ihr Hotel familienfreundlich genug, um von dieser prognostizierten Zunahme der Familienreisen zu profitieren?

Falls nicht, ist es höchste Zeit, familienfreundliche Angebote in Ihr Programm aufzunehmen, um mehr Familien von Ihrer Unterkunft zu überzeugen. Gleichzeitig sollten Sie eine familienfreundliche Atmosphäre schaffen, damit sich Familien bei Ihnen wohlfühlen.

Das Reiseverhalten hat sich jedoch stark verändert und ist geprägt von Familien, die mit mehreren Generationen reisen, und Reiseentscheidungen, die maßgeblich von Mitgliedern der Generation Alpha getroffen werden. Daher ist es wichtig zu wissen, was Familien heute von einem familienfreundlichen Hotel erwarten.

Hier finden Sie Informationen zu Familienreisetrends und wichtige trivago Einblicke*, die Ihnen dabei helfen, Ihre Unterkunft familienfreundlich zu gestalten:

1. Familien lieben unterhaltsame Annehmlichkeiten

Familien reisen gemeinsam, um Spaß zu haben und die Urlaubszeit in guter Erinnerung zu behalten. Positive Erinnerungen entstehen unter anderem dank eines angenehmen Aufenthalts. trivago Einblicke* zeigen, dass Familien bei der Online-Suche nach der idealen Unterkunft 5-, 4- oder 3-Sterne-Unterkünfte mit hervorragenden Bewertungen bevorzugen.

Außerdem ist für Familien der einfache Zugang zu unterhaltsamen Annehmlichkeiten und familienfreundlichen Zusatzleistungen wichtig. Laut den trivago Einblicken* bevorzugen Familien Unterkünfte mit Pool bzw. Privatstrand oder solche in Strandnähe. Außerdem achten sie darauf, ob familienfreundliche Fernsehprogramme, ein kostenloses Frühstück und ein Wäscheservice geboten werden.

Aber reichen diese grundlegenden Leistungen heutzutage noch, damit sich Ihre Unterkunft von der Konkurrenz abheben kann? Als Nächstes zeigen wir Ihnen, wie Sie erlebnisbezogene Aufenthalte für die ganze Familie bieten können.

2. Familien interessieren sich für Erlebnisreisen

Für die meisten Familien auf der Welt gehören gemeinsame Reisen zum Jahresablauf einfach dazu. Das gilt zwar auch weiterhin, aber der traditionelle Familienurlaub hat ausgedient.  Daher müssen Sie als Hotelier Angebote machen, die aus der Masse herausstechen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Heute möchten Familien etwas erleben und nicht einfach nur Sehenswürdigkeiten abhaken. Bei Urlaubserlebnissen geht es Familien darum, gemeinsam Zeit zu verbringen, Spaß zu haben und so gute Erinnerungen zu schaffen. Im Forbes Travel Guide heißt es: „Wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, sind Erlebnisse eindeutig das Beste.“

Um einen familienfreundlichen Erlebnisaufenthalt zu ermöglichen, könnten Sie beispielsweise einen Miniclub, Familienspiele, einen Babysitterservice, die kostenlose Nutzung von Strandliegen und Wasserspielzeug, den Besuch eines Freizeitparks oder eines Minigolfplatzes, Brettspielwettbewerbe, eine Kinderbibliothek oder kostenlose Windeln und Babynahrung einführen.


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3. Immer mehr Familien unternehmen sogenannte Edventure-Reisen

Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Familie bedeutete, weniger Reisen unternehmen und keine Abenteuer erleben zu können. Immer mehr Familien nehmen sich eine Auszeit und treten mit den Kindern lange Reisen an, bei denen diese die Welt entdecken und dadurch lernen, was sie für das Leben wirklich brauchen (dies wird häufig als Edventure (Adventure + Education, also Abenteuer und Bildung) bezeichnet).

Die meisten verreisen nur ein paar Monate und suchen nach idealen Hotels oder Ferienwohnungen, um ihr Reiseabenteuer in guter Erinnerung behalten zu können. Manche jedoch gehen noch einen Schritt weiter und tauschen Arbeit und Schule für ein oder zwei Jahre gegen ein Leben voller Abenteuerlust. Sie unternehmen einen wirklich langen Familienurlaub.

4. Die Generation Alpha beeinflusst die Entscheidung über den Familienurlaub

Der Veröffentlichung Trends in Family Tourism ist zu entnehmen: „Kinder sind heutzutage anspruchsvolle Konsumenten. Die Unternehmen haben schnell erkannt, dass die zunehmende Unterscheidung zwischen verschiedenen Altersgruppen so deutlich ist, dass sich Produkte und Dienstleistungen speziell für diese Tweens lohnen, die gerne so wie Teenager und Erwachsene sein möchten.“

Dies zeigt deutlich, dass die Mitglieder der Generation Alpha – also Kinder, die nach 2010 geboren wurden – zwar jung sind, aber dennoch eigene Vorstellungen und Meinungen haben und Entscheidungen der Familie, zum Beispiel über das Reiseziel, beeinflussen. In der Studie Gen Alpha & Family Travel Trends kommt Northstar Research Partners zu dem Schluss: „Zwar treffen die Erwachsenen die endgültige Entscheidung, aber die Generation Alpha redet bei der Wahl des Familienurlaubs mit. Bei Familienreisen mit Kindern in dieser Altersgruppe zählen die Auswahl des Ziels (64 %) und die Aktivitäten während der Reise (57 %) zu den wichtigsten Überlegungen.“

5. Mehrgenerationenurlaub ist auf dem Vormarsch

Da immer mehr gesunde, mobile Babyboomer und Mitglieder der Generation X Großeltern werden, unternehmen sie auch vermehrt Reisen – entweder mit ihren Kindern und Enkeln oder nur mit ihren Enkelkindern. Diese Reisenden möchten mit ihren Enkeln eine gute Zeit haben, Beziehungen zu ihnen aufbauen und bleibende Erinnerungen schaffen.

Über dieses auch unter dem Stichwort Gramping bekannte Phänomen schreibt der Telegraph in seinen Travel News: „Die Idee, dass drei Generationen gemeinsam verreisen, kommt bei immer mehr Familien gut an, und zwar nicht nur, um bei den Kosten für die Kinderbetreuung zu sparen, sondern auch um einmal wieder Zeit mit weiter weg lebenden Familienmitgliedern zu verbringen.“

 

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trivago Einblicke: Die Daten basieren auf Hotelsuchen von Reisenden auf trivago zwischen dem 01.09.2018 und dem 01.09.2019. Im Bericht berücksichtigt wurden nur gefilterte Sitzungen, bei denen mit mindestens einem Kind nach einem Familienzimmer gesucht wurde. Die Prozentzahlen wurden gerundet.

Eine frühere Version dieses Artikels wurde im Dezember 2016 veröffentlicht.

Foto: Oleksandr Pidvalnyi auf Pexels

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